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Landwirte

All unsere Monte Ziego-Landwirte haben eine gemeinsame Überzeugung: echte Modernität ist nachhaltig. Sie produzieren im Einklang mit der Natur und gestalten ihre Heimat aktiv mit. Landwirtschaft im Schwarzwald lohnt sich wieder!

Eberhard Kern, Kronenhof
Hofbewohner
Vier
Tiere
280
Ort
Mußbach (322 m)

Früher hielten die Kerns Milchkühe und stellten den typischen Schwarzwälder Bibeleskäs her, den sie in ihrer eigenen Gastwirtschaft verkauften. Mit einer Schnapszahl kam die Zeitenwende: Seit dem 1.1.11 ist der Kronenhof als Biohof zertifiziert. Im Jahr 2011 kaufte Familie Kern auch die ersten Kitze, darauf gebracht hatte sie ein Bekannter, selbst auch Monte Ziego-Landwirt. Seit 2012 wird gemolken. Am ersten Abend mussten alle mithelfen, die Ziegen waren ja noch nie gemolken worden. Es war ein Start mit kleinen Hindernissen: Die Tiere gaben zu viel Milch für den Tank, der prompt überlief. Mittlerweile sind die Kerns und ihre eigenwilligen Ziegen ein bestens eingespieltes Team.

Benedikt und Werner Gänswein
Hofbewohner
Vier
Tiere
150
Ort
Ühlingen-Birkendorf (725 m)

Benedikt Gänswein führt den elterlichen Hof in die Zukunft – nicht zuletzt dank der Ziegenhaltung. Ein nötiger neuer Stall für die Milchkühe hätte rund eine Million Euro gekostet, dabei waren die Gänsweins von der Hochleistungs-Milchwirtschaft schon lange nicht mehr überzeugt. Sie stellten schrittweise auf ökologische Landwirtschaft um und kauften 2016 die ersten Lämmer. Seit 2017 liefern sie Demeter-Ziegenmilch an Monte Ziego. Beibehalten haben sie ihre traditionelle Putenmast mit Direktvermarktung. Junior Benedikt konzentriert sich ganz auf das Management der Ziegenherde, und auch der Senior Werner glaubt an das Projekt: “Zwar machen Ziegen etwas mehr Arbeit als Kühe, da sie bei der Fütterung sensibler sind, aber sie sind andererseits weitaus sauberer zu melken. Und wir hoffen natürlich, dass die Kunden die hohe Demeter-Qualität honorieren.”

Tobias Müller, Moosbachhof
Hofbewohner
Sechs
Tiere
110
Ort
Dachsberg (1000 m)

Die Familie Müller betreibt seit Generationen Landwirtschaft. Um die Zukunft des Betriebes zu sichern haben Vater und Sohn 2015 sich in einer GbR zusammengeschlossen, mit dem Ziel auf Ziegen umzustellen. Im Mai 2017 kamen die ersten Milchziegen auf den Hof, und im Frühjahr 2018 wurde die erste Ziegenmilch an Monte Ziego geliefert. Die Ziege ist etwas besonderes, sie bereitet viel Spaß und Freude und dies macht nicht jeder, so blicken die beiden optimistisch und zuversichtlich in die Zukunft.

Familie Wacker, Feldeshof
Hofbewohner
Fünf
Tiere
220
Ort
Rötenbach (630m)

Ein Informationsflyer von Monte Ziego löste in der Familie Wacker rundum Begeisterung aus. Schon länger überlegten die Wackers, wie es mit ihrem Milchvieh in Anbindehaltung weitergehen sollte. Die Entscheidung fiel schnell, das Pflanzenschutzmittel brachten sie zurück zur BayWa und begannen ihren Traditionsbetrieb auf Bio umzustellen. Seit 2017 sind sie überzeugte Ziegenlandwirte – und möchten es nicht mehr missen!

Stefan Schittenhelm
Hofbewohner
Sieben
Tiere
70
Ort
Waldachtal (580 m)

Stefan Schittenhelm haben Ziegen schon immer gefallen: “Die Arbeit mit den Ziegen macht einfach Spaß, außer wenn sie grade ausbüxen. Sie sind faszinierend und die Arbeit ist sauber.” 2017 hat er von Rindermast auf Demeter-Ziegenmilchwirtschaft umgestellt, um Monte Ziego-Landwirt zu werden. Den alten Stall konnte er erweitern und umbauen. Ziegen sind viel besser als ihr Ruf, findet er und ist optimistisch, dass das Verhältnis von Aufwand und Ertrag bald passen wird.

Tile Schulz, Schafhof
Hofbewohner
Drei
Tiere
85
Ort
Lauterbach (720m)

Familie Schulz ersteigerte ihren Schafhof schon 2002, zunächst vermieteten sie aber Ferienwohnungen, und auf den Flächen grasten die Kühe der Nachbarn. Im Juni 2018 war es endlich soweit: Die ersten Milchziegen zogen in den neugebauten Stall ein. Der Kompostierungsstall mit Hackschnitzeleinstreu ist ein innovatives Pilotprojekt. Tile Schulz lässt sich durch die schwierigen Startbedingungen in einem extrem trockenen Sommer nicht aus dem Konzept bringen: “Die Ziegen sind eine feine Sache, es ist einfach was Anderes und macht mir Spaß“.

Lena Pfefferle, Heidsteinhof
Hofbewohner
Vier
Tiere
85
Ort
Münstertal (960m)

Der Heidsteinhof ist seit ca. 1700 der Familie Pfefferle. Schon 2013 arbeiteten Pfefferles nach Demeter-Standards, und im Jahr darauf startete die Ziegenmilchwirtschaft. Statt das Heu der Weiden zu verkaufen, wie früher, verfüttern sie es nun an die eigenen Ziegen. Und das lohnt sich. Ihr Ziel sind 120 Milchziegen, dann wäre der Vollerwerb eine Option. “Die Ziege spiegelt dir direkt zurück, wie du dich den Tieren gegenüber verhältst. Anders als mit Kühen kann man mit Ziegen leben und wirtschaften wie mit einem Haustier. Sie kommen zu dir, sie sind zutraulich. Mit den Ziegen kann man einfach mehr anfangen als mit Kühen.” sagt Lena Pfefferle.

Matthias und Alexander Weber, Jockenhof
Hofbewohner
4
Tiere
240
Ort
Reichenbach (360m)

Matthias und Alexander Weber, Brüder und Jungunternehmer gründeten im Alter von 22 und 19 Jahren 2012 gemeinsam die Weber Jockenhof GbR. Seitdem produzieren sie auf Ihrem landwirtschaftlichen Betrieb Demeter-Ziegenmilch für Monte Ziego. Die damalige Idee, als Nebenerwerbsbetrieb in die Bio Milchziegenhaltung einzusteigen, entwickelte sich in den letzten fünf Jahren so dynamisch, dass heute einer der Brüder im Vollerwerb auf dem Hof beschäftigt ist. Derzeit werden ca. 130 Ziegen gemolken. Um das Ziel, eine Vollerwerbsbeschäftigung für beide, sowie die langfristige Sicherung ihres betriebswirtschaftlichen Erfolgs, zu erreichen, ist eine Erweiterung der Herde auf 400 Milchziegen inklusive Nachzucht geplant.

Familie Schoening
Hofbewohner
9
Tiere
450
Ort
Emmendingen

Familie Schoening hat schon mehr als 10 Jahre Ziegenerfahrung. Sie waren die ersten die 2005 Ziegenmilch an Monte Ziego lieferten. Der Hof der Familie befindet sich in Emmendingen, nicht weit von der Ziegenkäserei in Teningen. Der neue Stall wurde mit viel Eigenarbeit gebaut: die Ziegen können drinnen und draußen auf verschiedene Ebenen klettern und ihnen wird bestimmt nie langweilig. Auch sonst spielt das Wohl der Ziegen eine große Rolle, die Ziegen werden mehrere Jahre durchgemolken um die Tiere nicht unnötig durch eine Trächtigkeit zu belasten. Die ältesten Ziegen im Stall sind schon über 10 Jahre alt! Schoenings geben ihr Wissen aus dem modernen Ziegenbetrieb auch weiter: der Hof ist schon seit langem ein Ausbildungsbetrieb.

Familie Algeier, Wirtshof
Hofbewohner
5
Tiere
165
Ort
Biederbach (550m)

Hans Jörg Allgeier hat mit seiner Familie den elterlichen Hof im Jahr 2003 übernommen. Bis 2010 standen im 100-jährigen Hofgebäude noch Milchkühe, mit eigener Aufzucht. Nach der Übernahme stelle sich bald heraus, dass für die Kühe ein neuer Stall benötigt wird. Über Freunde hörte die Familie von Monte Ziego und entschied bald darauf, stattdessen den Stall für Ziegen umzubauen. 2010 zogen die ersten Jungziegen ein und es stellte sich für bald heraus, dass Ziegenhaltung für Hans Jörg Allgeier eine der schönsten Herausforderungen darstellt. Das Wetter hat jedoch die letzten Jahre nicht so mitgemacht und er wünscht sich wieder ein paar bessere Jahre.

Familie Dietsche, Bittenhäuserhof
Hofbewohner
Sechs
Tiere
100 melkende Ziegen mit Nachzucht
Ort
Münstertal (960m)

Veronika Dietsche bewirtschaftet den Bittenhäuserhof im steilen Münstertal gemeinsam mit ihrer Familie. Der Hof war jahrelang ein Hinterwälderzuchtbetrieb, aber schon 2012 kamen die ersten Ziegen auf den Hof, eine ganze Herde Jungtiere die mit der Flasche aufgezogen wurden. Diese Tiere sind teilweise heute noch im Stall, alle sehr zutraulich und folgen der Landwirtin wenn sie pfeift. Allgemein ist es laut Veronika besonders wichtig die Tiere intensiv zu beobachten, Ziegen sind sensible Tiere und wenn man ihnen eine Verletzung oder Krankheit richtig ansieht ist es oft schon zu spät. Die gelernte Krankenschwester schätzt die Arbeit auf dem Betrieb, den sie 2000 von den Eltern übernommen hat. Zwar bedeutet die Landwirtschaft harte Arbeit, aber ihr eigener Chef zu sein ist es ihr wert!

Familie Burkard, Der Lindenhof
Hofbewohner
Sieben
Tiere
110 Ziegen, Legehennen, 2 Esel und Ponys, Laufenten, Katzen, 8 Jungbullen, Bienen
Ort
Wutöschingen (350m)

Christina und Florian Burkard haben den Lindenhof 2014 von Christinas Eltern übernommen und seit dem Jahr 2017 auf ökologische Wirtschaftsweise umgestellt. Im Mai 2018 kamen die ersten Jungziegen in den frisch umgebauten, ehemaligen Bullenstall. Christina Burkard schätzt an den Ziegen, dass die intelligenten und schönen Tiere handlicher sind als Kühe. Den großen Vorteil gegenüber den Kühen sehen sie in der saisonalen Lammzeit: ein paar Wochen im Jahr, wenn die Ziegen alle ihre Kitze bekommen ist es sehr stressig, dafür ist man aber nicht wie bei den Kühen, die das ganze Jahr über Kälber bekommen, ständig abrufbereit. Auf dem Lindenhof werden verschiedene Programme angeboten um Kindern und Jugendlichen die Landwirtschaft näher zu bringen und auch für Erwachsene gibt es eine kulinarische Hofführung. Weiter Informationen unter: www.derlindenhof.com

Familie Lienhard-Blum
Hofbewohner
Sechs
Tiere
85 Ziegen inkl. Aufzucht (70 Melken), 17 Kühe in Mutterkuhhaltung
Ort
Hohberg

Mit einem geschenkten Ziegenbock ging es los. Damit der Arme nicht so alleine wäre, bekam er zwei Damen zur Seite. Zu diesem Zeitpunkt dachte Familien Lienhard-Blum noch: Im Leben keine Ziegen! Doch irgendwie führte eins zum anderen und so kamen die Landwirte zum Ziegenmelken. Und zu einer ganz neuen Einstellung: Während sie früher 60 Schafe zur Landschaftspflege hielten, freuen sie sich heute über ihre charakterstarken Ziegen. Jede ist anders. „Manche mag man, manche weniger: Ich würd mich nicht mehr von denen trennen!“ Ein Jahr lang hatte Nadine Lienhard-Blum eine Käserin und vermarktete ihren eigenen Käse, seit 2017 liefert sie ihre Demeter Ziegenmilch direkt an Monte Ziego: „Ich mag lieber melken als käsen.“

Familie Ruoß Loreth
Hofbewohner
Fünf
Tiere
120 Ziegen und 12 Rinder
Ort
Tegernau, Kleines Wiesental (680m)

Regina Loreth und Stefan Ruoß haben den Lindenhof vor 20 Jahren gekauft. Von Anfang an bewirtschafteten sie die gepachteten Flächen als Bio-Landwirte, und 2016 stellten sie auf Demeter um. Das hat auf dem Lindenhof Tradition: es wird gemunkelt, dass Rudolf Steiner persönlich schon auf dem Hof zu Gast war. Von Anfang an betrieben sie Milchziegenwirtschaft – aus guten Gründen: die Kuhmilchquote, beengte Gebäude, steile und verbuschte Flächen. Im Sommer 2019 kam eine absolute Innovation auf den Lindenhof: ein mobiler Melkstand, Marke Eigenbau. So können die Ziegen auf der Weide gemolken werden und müssen nicht jeden Morgen und Abend in den Stall getrieben werden, eine Wohltat bei den steilen und weit verteilten Flächen. Heute beliefern die erfahrenen Ziegenmilch-Landwirte Monte Ziego und haben auch nach 20 Jahren immer noch Spaß mit den charakterstarken Tieren!